Musikalische Poesie – jüdische Geschichte

Musikalische Lesung „Schicksalhafte Saiten – Bücher verfolgter Juden“

Fr 05. November, 18.30 Uhr

Ort: Stadttheater Kamenz, Pulsnitzer Straße 11, Kamenz

Musikalische Lesung „Schicksalhafte Saiten – Bücher verfolgter Juden“ zu Paul Mühsam mit Sibylle Kuhne und Yoed Sorek

Im Zentrum steht eine poetisch-musikalische Auseinandersetzung mit jüdischen Biografien, Traditionen und Lebensgeschichten in Sachsen. Historische Dokumente, Briefe, Gedichte und literarische Texte werden mit eigens komponierter oder improvisierter Musik verwoben und auf der Bühne in Dialog gebracht.
Die Lesung verbindet literarische Texte (aus Vergangenheit und Gegenwart) mit Live-Musik und schafft dadurch eine besondere Form der Erzählung, in der Klang und Sprache gleichermaßen Träger von Erinnerung und Emotion sind.

Die Veranstaltung „Schicksalhafte Saiten“ am 05.11.2025 im Stadttheater Kamenz wird inhaltlich, organisatorisch und finanziell gemäß dem Antrag auf Kleinprojekteförderung des Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. unter dem Projekttitel „Musikalische Poesie – jüdische Geschichte“ umgesetzt.

Ziel des beantragten Projekts ist es, jüdische Geschichte und jüdische Biografien in Sachsen in einer künstlerisch-literarischen Form sichtbar und erfahrbar zu machen und damit einen inhaltlichen Auftakt zur Vorbereitung des Themenjahres „TACHELES – Jüdische Kultur in Sachsen 2026“ zu setzen.
Diese Zielsetzung wurde durch die Veranstaltung vollständig erfüllt.

Die Veranstaltung bildete den künstlerischen Auftakt eines mehrtägigen Zusammenkommens von Akteur:innen im Rahmen der Via Regia und war zugleich ein inhaltlicher Impulsgeber für die weitere Arbeit am Themenjahr „TACHELES – Jüdische Kultur in Sachsen 2026“.

Mit der Veranstaltung „Schicksalhafte Saiten – Musikalische Poesie über Paul Mühsam“ wurde das beantragte Projekt inhaltlich vollständig, formgerecht und zielorientiert umgesetzt.
Die Verbindung von Literatur, Musik und historischer Kontextualisierung erwies sich als geeignetes Format, um jüdische Geschichte künstlerisch zu vermitteln und zugleich Anschlussfähigkeit für weitere Formate im Themenjahr 2026 herzustellen.