Herzlich Willkommen in der Stadt Großenhain

Blick vom Rathaus zur Marienkirche
Blick vom Rathaus zur Marienkirche
Großenhain gehört zu den ältesten Städten in Sachsen und wurde 1205 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1500 erlangte die Stadt einen großen Einfluss als Fernhandels- und Tuchmacherstadt. Zum Schutz der Kaufleute an den mittelalterlichen Fernhandelswegen „Via Regia“ und „Sächsische Salzstraße“ erlangte die Stadt im Spätmittelalter große Bedeutung und galt als eine der stärksten Landfesten Sachsens. Der Bergfried und Fragmente der Stadtbefestigung erinnern an die wechselvolle Geschichte. Die meisten Gebäude der geschichtsträchtigen Altstadt stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die spätbarocke – in Sachsen einzigartige – Marienkirche und das Neo-Renaissance-Rathaus ragen aus der mittelalterlichen Silhouette
heraus. Johann Georg Schmidt, Vetter und Schüler von George Bähr, erbaute die Kirche in ungewöhnlicher Kleeblattform (T-Form) in den Jahren 1745-1748. Unweit der Marienkirche befand sich ein Nonnenkloster. Die Klosterruine und das benachbarte ehemalige Amtshaus wurden umfangreich saniert und beherbergen nun die Räumlichkeiten der Karl-Preusker-Bücherei. Karl Benjamin Preusker ist wohl die bedeutendste Persönlichkeit Großenhains im 19. Jahrhundert. Er zählt zu den Begründern der Sächsischen Altertumsforschung und baute 1828 die erste Volksbibliothek Deutschlands in Großenhain auf. Ein romantischer Klostergarten im Innenhof erinnert an die Zeit des Maria-Magdalenen-Ordens.

Als eines der ältesten Gebäude Großenhains gilt die alte Lateinschule. Sie beherbergt heute das städtische Museum. Als Besucher des Museums Alte Lateinschule erwartet Sie die Geschichte der Stadt Großenhain, angefangen von der bronzezeitlichen Besiedlung bis in das 21. Jahrhundert. Großenhains Entwicklung als Tuchmacher- und Garnisonsstadt wird mit beeindruckenden Exponaten aus dem 16. bis 20. Jahrhundert präsentiert. Neben der Dauerausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.

Städische Museum
Die alte Latainschule beherbergt heute das städische Museum.
Hände am NaturErlebnisBad
Hände am NaturErlebnisBad
Großenhain ist mit über 80 Hektar
Park- und Grünanlagen eine grüne und blühende Stadt. Der 40 ha große und über 100 Jahre alte Stadtpark, der Gartenschaupark oder der Waldpark Kupferberg bieten für Erholungssuchende Ruhe und Entspannung. Das NaturErlebnisBad Großenhain ist mit einer Schwimmfläche von 2500 m², einem separaten Kinderbecken von 80 m² sowie einem Nichtschwimmerbereich eines der größten Bioteichanlagen Deutschlands. Die Anlage besteht aus einem Schwimm- und einem Regenerationsteich. Das Wasser kann zwischen den Teichen zirkulieren.

Kultur verspricht auch das Kulturzentrum Schloss Großenhain. Aus einer alten Burg- und Industrieruine entstand 2002 ein in seiner Architektur außergewöhnliches Gebäude für Kultur, Kunst, Tagungen und Veranstaltungen aller Art. Der Bergfried, ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, kann heute als Aussichtsturm genutzt werden und bietet einen unvergesslichen Blick über die gesamte Stadt. Regelmäßige Veranstaltungen wie das traditionelle Erlebnisfest der Sinne, das Stadtfest, der Bauern- und Weihnachtsmarkt, das Internationale Super-Moto-Rennen, die Theatertage, die Internationalen Speedskate-Tage sowie die Sächsischen Kavallerie-Tage u. a. sind Anziehungspunkte mit überregionaler Bedeutung.

Kulturzentrum Schloss bei Nacht
Kulturzentrum Schloss bei Nacht
Gotthold Ephraim Lessing  
  www.coe.int
www.culture-routes.lu www.europa.eu
Via Regia Sculptura

 
 Netzwerk "VIA REGIA-
 Kulturstraße des Europarates"