Besinnung und Verweilen – Zeitreisen zu historischen Bauwerken

Besinnung – Sakrale Stätten

Hauptstraße 57
02829 Schöpstal
OT Ebersbach

Schöpstal OT Ebersbach, Ehemalige Wallfahrtskirche St. Barbara

Als architektonische Besonderheit steht im Kirchenschiff eine große, einzeln stehende Säule, die wie ein Segelmast aufgerichtet ist.

 
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Der Schlüssel zur Kirche ist im nebenstehenden Pfarrhaus (Hauptstr. 57) zu holen. Es gibt  keine festen Öffnungszeiten (außer Gottesdienste).
Kontakt:
Über Pfarrer Wittig, Tel.: 0 35 81 / 31 40 33

Dorfstraße 48
02829 Neißeaue

Zodel, Dorfkirche

Ca. 10 km nördlich von Görlitz gelegen. In der Kirche finden Liebhaber Fresken, Taufkapelle, Orgel; und einen wertvollen spätgotischen Flügelaltar. Regelmäßig finden Orgelkonzerte statt.
Im Taufbuch ist verzeichnet, dass der Botaniker Traugott Gerber, „Vater“ der Blume Gerbera, 1710 in Zodel getauft wurde. (siehe auch: Schlösser und Gärten, Kräutergarten und Dauerausstellung Traugott Gerber)
Die Kirche ist tagsüber offen.

 
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Kontakt:
Ev. Kirchgemeinde Zodel:
Dorfstr. 48, 02829 Neißeaue
Tel.: 03 58 20 / 6 04 72 oder
Jörg Metzner:
Zentendorfer Straße 3, 02829 Neißeaue
info@kirche-zodel.de
joerg.metzner@arcor.de
www.kirche-zodel.de

Kirchplatz
02894 Reichenbach

Reichenbach, St. Johanneskirche

Die Evangelische Kirche St. Johannes ist nach Johannes dem Täufer benannt und wurde im Zuge der Stadtgründung im 12. Jahrhundert als Wehrkirche aufgebaut. Mit ihrer Kirchenmauer bildete sie die „Burg" von Reichenbach, in welche sich die Bevölkerung auch während der Belagerung durch die Hussiten 1430/31 zurückzog.

 
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Zu Gottesdiensten geöffnet.
Kontakt:
Tel.: 03 58 28 / 7 24 94
Fax:  03 58 28 / 7 15 13
ekgm.meuselwitz-reichenbach@kkvsol.net
www.st-johannes-reichenbach.de

Bautzen/Strohschütz

Bautzen/Strohschütz, Milleniumsdenkmal

Von Schmochtitz (Bautzen) kommend an der Verbindungsstraße Uhna–Loga gelegen. Das Denkmal symbolisiert die Ausbreitung der christlichen Botschaft. Cyrill und Methodius sind dargestellt, die von 863 bis 885 im Großmährischen Reich missionierten. Als Zeichen für deren frohe Verkündigung und die Ausbreitung des Glaubens in der Lausitz „gedeihen“ auf dem Areal Kreuze aus der Erde.
Die Anlage lädt ein zum Verweilen und ist für Andachten, Feste und Gottesdienste geschaffen.
Ganzjährig zu besichtigen. Als „Stopp“ auf dem Weg von Bautzen nach Kamenz.

Göda OT Storcha

Göda OT Storcha, Herz-Jesu-Kirche

Als Filialkirche von Crostwitz wurde die katholische Herz Jesu-Kirche zu Storcha in den Jahren 1882 - 1887 erbaut. Darstellung des Meissner Bischof Benno (1066-1106), der auch Apostel der Sorben genannt wird, und die Doppelfiguren der heiligen Cyrill und Methodius in der Kirche.

 
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Zu Gottesdiensten geöffnet
Kontakt:
Pfarrer Werner, Tel.: 03 59 37 / 8 22 77

Pfarrkirche Crostwitz
Zejlerstraße 2
01920 Crostwitz

Crostwitz, Pfarrkirche St. Simon und Juda Thaddäus

Die 1772 in ihrer heutigen Form errichtete Pfarrkirche St. Simon und Juda Thaddäus (Swj. Symana a Judy Tadeja) ist alljährlich der Ausgangspunkt eines Zuges der Osterreiter. Nachdem die Reiter gemeinsam am Ostergottesdienst teilnahmen, reiten sie in die Nachbargemeinde Panschwitz-Kuckau (Pančicy-Kukow). Auf dem Crostwitzer Kirchhof liegt der bekannte sorbische Schriftsteller Jurij Brězan (u.a. „Krabat“) begraben.

 
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Täglich bis 18 Uhr offen
Kontakt:
Katholisches Pfarramt "St. Simon und Juda"
Pfarrer Clemens Hrjehor
Zejlerstraße 2, 01920 Crostwitz
 cr@hrjehor.de
Tel.: 03 57 96 / 80 400

Nebelschütz, Kirche St. Martin
Hauptstraße
01920 Nebelschütz

Nebelschütz, Kirche St. Martin

Barocke Kirche auf der Anhöhe am Ausgang von Nebelschütz.
Hochaltar aus Holz (Barock 16 m hoch, 5,5 m breit). Altarbild Marie Himmelfahrt, darüber das Bild des hl. Martin (Patron der Kirche), an beiden Seiten des Marienbildes befinden sich eine Statue der hl. Katharina und hl. Margareta. Der Altartisch ist aus Holz. Bild des hl. Martin, wie er dem Bettler einen Teil seines Mantels gibt. Dieses Bild ist ein Geschenk der Gräfin Mathilde aus dem Königshaus zu Dresden. Die Kanzel mit den vier Evangelisten ist ebenfalls Barock. Weiter zu sehen in der Kirche sind eine Monstranz aus dem Jahre 1686, ein Reliquiar des hl. Martin und ein Religuiar mit einem echten Kreuzpartikel aus dem 17. Jahrhundert.

 
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Täglich bis 18 Uhr offen
Kontakt:
Katholisches Pfarramt "Stankt Martin"
Pfarrer Benno Jakubasch
Hauptstraße 27, 01920 Nebelschütz
Tel.: 03 5 78 / 30 20 05

Räckelwitz, Kapelle und Herenhaus
Hauptstraße 40
01920 Räckelwitz

Räckelwitz, Kapelle, Herrenhaus und Park

Kapelle im Stil der Beuroner Kunstschule für Liebhaber.
Hinter dem Schloss befindet sich der kleine gepflegte Schlosspark. Sowohl der Schlosspark als auch die Kapelle sind den Besuchern zugänglich. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz (Barockes Herrenhaus mit neun Achsen und einer Freitreppe)

 
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Liegt am KRABAT-Radweg
Öffnungszeiten:
Montag 13-16 Uhr;
Dienstag/Donnerstag 13-18 Uhr;
Mittwoch 8-12 Uhr;
Kontakt:
Tel.: 03 57 96 / 9 634 2
gemeinde@raeckelwitz.de
www.raeckelwitz.de

Hauptkirche

Königsbrück, Hauptkirche

Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Königsbrück geht auf das Jahr 1346 zurück. Die Grundsteinlegung für unsere heutige Hauptkirche erfolgte 1682, sieben Jahre später ihre Weihe. 1719 konnte der Turmbau vollendet werden.
In den fortlaufenden Jahrhunderten verschönerte man das Gotteshaus so, wie es der Geld-beutel zur jeweiligen Zeit zuließ. So ist die 1784 gegossene Glocke noch heute erhalten.
Besonders freuen sich die Königsbrücker, dass nach umfangreicher Restaurierung
der 1692 gefertigte Altar seit 2009 wieder im alten Glanz erstrahlt.
Die Kirche ist fast täglich geöffnet. Sonst bitte nebenan im Pfarramt nachfragen.
Kirchenführungen und Turmbesteigungen bitte auf Anmeldung

 
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Kontakt:
Tel.: 03 57 95 / 3 62 64

Trinitatiskirche Riesa, Foto: Stadtinformation Riesa
Lutherplatz
01587 Riesa

Riesa, Trinitatiskirche

Mit ihrem mächtigen, 75 Meter hohen Turm prägt die Trinitatiskirche die Silhouette der Stadt und ist nach allen Richtungen weithin zu sehen. Die Kirche entstand zwischen 1895 und 1897, da die Klosterkirche trotz mehrerer Erweiterungen der rasch wachsenden Einwohner-zahl Riesas nicht mehr genügte. Prunkstück der Kirche ist die Jehmlich-Orgel aus dem Jahr 1897, die seit ihrer Sanierung 2008 mit über 4.200 Orgelpfeifen die zehntgrößte Kirchenorgel Sachsens ist.  

 
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ÖffnungszeitenApril bis Oktober 8 bis 17 Uhr
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Riesa
Lutherplatz 11, 01587 Riesa
Tel.: 0 35 25 / 6 20 10
Fax: 0 35 25 / 62 01 19 
kg.riesa@evlks.de
www.kirche-riesa.de
www.tourismus-riesa.de
Kirchstraße
04774 Dahlen

Dahlen, Stadtkirche „Unserer lieben Frauen“

Die Kirche blickt auf eine 800-jährige Geschichte zurück.
Besonders sehenswert ist neben dem Annenaltar und der Jehmlich-Orgel das an der Südseite des hohen Chores befindliche Wandgemälde, das den heiligen Christopherus mit Christuskind darstellt.

 
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Kontakt:
Pfarrer A. Stein
Kirchstraße 25, 04774 Dahlen
Tel.: 03 43 61 / 63 522
kg.dahlen_grossboehla@evlks.de

Hauptstraße 31
04668 Pomßen

Pomßen, Evangelische Pfarrkirche

Die romanische Wehrkirche des 13. Jahrhunderts mit Westturm und Elementen der Gotik verfügt über eine reiche Renaissance- und Barockausstattung. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und gilt als eine der wertvollsten sächsischen Dorfkirchen im Leipziger Land und im Raum der Vereinigten Mulde. Im Jahr 1671 erschuf Gottfried Richter aus Döbeln die bis heute erhaltene. Das Instrument gilt als die älteste spielbare Orgel der Region und ist eines der wichtigsten Orgeldenkmäler Sachsens.

 
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Besichtigungen bitte vorher vereinbaren.
Kontakt:
Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Pomßen-Großsteinberg
Pfarrer Michael Günz
Hauptstraße 31,  04668 Pomßen
Tel. 03 42 93 / 2 95 26
Fax: 03 42 93 / 3 46 62
michael.guenz@gmx.de

04774 Dahlen
OT Schmannewitz

Dahlen OT Schmannewitz, George Bähr Kirche

Barocke Dorfkirche, die als einschiffiger Bau 1731/32 errichtet wurde, der achteckige Turm und die Innenausstattung mit den Emporen stammten vom Ende des 18. Jahrhunderts. Die Kirche wurde nach Plänen von George Bähr erbaut, dem Baumeister der Dresdner Frauenkirche.

 
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Besichtigung:
Bitte bei Familie Ebert melden
Torgauer Straße 20, 04774 Dahlen OT Schmannewitz
Tel.: 03 43 61 / 5 24 60
Weitere Ansprechpartner:
Pfarrerin Moosdort, Tel.:  03 43 61 /  59 97 66
Kantorin Frau Körner, Tel.: 03 43 61 / 6 37 48
Büro Frau Göllnitz, Tel.: 03 43 61 /  5 15 68

Klosterstraße
04668 Grimma

Grimma, Klosterkirche St. Augustin

Die älteste sächsische Bettelordenskirche ist einziger noch erhaltener Teil des ehemaligen Augustinerklosters. 1290 von den Augustiner-Eremiten erbaut, wurde sie 1315 durch Hochwasser zerstört. Nach dem Wiederaufbau brannte sie 1430 ab und wurde umgebaut. Ab 1516 predigte Martin Luther wiederholt hier und geißelte den Ablasshandel. 1550 ließ Kurfürst Moritz in den Klostergebäuden eine Sächsische Landesschule einrichten.
Seit etwa 1950 verfiel das hölzerne Tonnengewölbe des DAcgstuhls und führte im Sommer 1989 zum völligen Zusammenbruch des Daches. Nach 1990 wurde die Fassade des städtischen Gebäudes saniert und wird seither kulturell genutzt.

 
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Informationen zu Veranstaltungen und Besichtigungen:
Stadtinformation
Markt 16, 04668 Grimma
Tel.: 0 34 37 / 9 85 82 85 oder
Tel.: 0 34 37 / 9 85 82 88 
Stadtinformation@grimma.de
www.grimma.de

Pfarramt Grimma
Baderplan 1
04668 Grimma

Grimma, Frauenkirche

Die doppeltürmige Westfront (erbaut 1180) mit der sich anschließenden, 1239 fertig gestellten gotischen Basilika stellt noch heute ein beeindruckendes Zeugnis spätromanischer Architektur dar. Sehenswert sind u.a. der spätgotische Flügelaltar sowie romanische und gotische Kapitelle aus Rochlitzer Porphyrtuff. Die Hauptkirche der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde ist eines der markantesten Wahrzeichen der Muldestadt Grimma.

 
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Besichtigungen auf Anfrage
Kontakt:
Stadtinformation
Markt 16, 04668 Grimma
Tel.: 0 34 37 / 9 85 82 85 
Tel. Pfarramt: 0 34 37 /  9 48 62 40
kg.grimma@evlks.de
www.frauenkirche-grimma.de

Trebsen, e.-luth. Stadtkirche, Foto: Frank Schmidt

Trebsen, evangelisch-lutherische Stadtkirche

Große romanische Saalkirche aus dem 12. Jh. mit eingezogenem spätgotischem Chor. Der Turm (1552) trägt eine 1731 fertig gestellte Zwiebelhaube, der Innenraum der Kirche wurde nach 1700 barock ausgestattet und ist geprägt von dem großen Deckengemälde (Himmelfahrt des Elia). Die Kirche dokumentiert 9 Jahrhunderte christlicher Bau-, Kultur- und Kirchengeschichte. Zu sehen sind u.a. die Reliefgrabplatte der Judita von Trebissen (1. Hälfte 12. Jh.), Kruzifix (um 1500), figürli-che Grabmäler von Patronsherren und Pfarrfamilien, Glasmalerei von 1912 (Auferstandener) im Altarraum, darunter die Stifterfamilie Wiede. Kriegergedächtnis in der ehemaligen Sakristei mit einer Pieta von 1923 und einem Glasmalereifenster von 1953. Auf dem Pfarrhof Diakonat aus dem 16. Jh. mit Doppelportal aus Rochlitzer Porphyrtuff, Pfarrhaus aus dem 16. und 18. Jh. mit Sitznischenportal (um 1520)

 
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Besichtigung
Sa / So. 12-18 Uhr, sonst Anmeldung im Pfarramt
Kontakt
Tel.: 03 43 83 / 4 12 69

Trebsen, OT Neichen, ev.-luth. Dorfkirche; Foto: Frank Schmidt

Trebsen, OT Neichen, ev.-Luth. Dorfkirche

Die Kirche von Neichen war ursprünglich eine um1100 errichtete Stabbohlenkirche, wenige Jahr-zehnte später erfolgte ein massiver Kirchenbau, der aus einem kleinen Kirchenraum mit Chorturm und halbrunder Apsis bestand. Im Osten wurde 1517 ein größerer Altarraum gebaut. Der Turm erhielt um 1700 die barocke Haube. Im Innenraum zeugen Reste von Ausmalungen und Putz-schichten von der der bewegten Baugeschichte. Bemerkenswert ist der Kompositaltar von 1687mit Heiligenfiguren des Spätmittelalters sowie das Sandsteinepitaph für die Pfarrerstochter Christine Charlotte Füllkruss mit davor liegender Grabplatte. Die Kirche besitzt eine Orgel der Fa. Schrickel aus Eilenburg.

 
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Besichtigung 
bitte im Pfarramt Trebsen anmelden
Kontakt
Tel.: 03 43 83 / 4 12 69

Herz Jesu Kirche

Roitzscher Weg 3
04808 Wurzen

Wurzen, Herz Jesu Kirche

Der Grundstein zur katholischen Kirche in Wurzen wurde am 4.5.1899 gelegt. Am ersten Advent 1899 konnte die Einweihung stattfinden. Die kirchliche Architektur jener Zeit entwickelte keinen eigenen Baustil, dieser ist der Romantik nachempfunden.

 
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täglich bis 18 Uhr geöffnet
Kontakt:
Kath. Pfarramt Herz Jesu
Roitzscher Weg 3, 04808 Wurzen
Tel.: 0 34 25 /  92 51-55
Fax 0 34 25/ 92 51-68
Pfarrer Friedrich Winter, pfarrer@herz-jesu-wurzen.de
Sekretärin Sieglinde Halm, info@herz-jesu-wurzen.de
www.herz-jesu-wurzen.de

Kirchstr. 3
04425 Taucha

Taucha, St. Moritz Kirche

Die evangelische Kirchgemeinde Taucha lädt als geistlicher Ort zu Ruhe und Besinnung ein, zu Einkehr und Erbauung. Und das nicht nur sonntags!

 
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Öffnungszeiten:
jeden Mittwoch von 10- 13Uhr für Besucher
Kontakt:
Tel.: 03 42 98 / 68 848
www.st-moritz-taucha.de

Gotthold Ephraim Lessing  
  www.coe.int
www.culture-routes.lu www.europa.eu
Via Regia Sculptura

 
 Netzwerk "VIA REGIA-
 Kulturstraße des Europarates"