Besinnung und Verweilen – Zeitreisen zu historischen Bauwerken

Besinnung – Sakrale Stätten

Seidenberger Straße
02826 Görlitz

Görlitz, Auferstehungskirche

Typische barocke Dorfkirche mit einem gotischen Chorraum.
Liegt unmittelbar am Grenzfluss Neiße.

 
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Öffnungszeiten:
März bis Mitte Oktober: täglich 11–17 Uhr
Gottesdienst: Sonntag 9.30 Uhr 
Kontakt:    
Tel.: 0 35 81 / 8 34 03
www.kkvsol.net

An der Frauenkirche
02826 Görlitz

Görlitz, Frauenkirche

Dreischiffige Hallenkirche mit langgestrecktem Chor und spätgotischer Einwölbung. Sie wurde allein durch die Spendenwilligkeit der Görlitzer Patrizier unterhalten und verfügte über keine eigene Pfarrgemeinde.

 
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Öffnungszeiten:
November – März: 10–12 Uhr
Ende März bis Anfang November: 10–18 Uhr
Kontakt: 
Tel.: 0 35 81 / 4 28 70 00
www.unser-goerlitz.de

Stiftskirche St. Peter und Paul

Pfarrweg 6
02633 Göda

Göda, Stiftskirche St. Peter und Paul

Weithin sichtbar überragen die zwei Türme der Stiftskirche St. Peter und Paul die hügelige Landschaft zwischen Bischofswerda und Bautzen. Die Kirche verfügt über eine moderne Innenraumgestaltung durch den Dresdner Künstler Friedrich Press unter dem Thema: „Mission – Christianisierung der Sorben durch die deutschen Einwanderer“. Dieses Thema ergab sich folgerichtig aus der Geschichte der Kirche und des Ortes. Im Innenraum sehenswert ist die Orgel der Firma Eule (Bautzen), in Form eines Segelschiffes, der Sandstein-Altar von 1512 und die Sandstein-Taufe von 1150. Auf dem Friedhof findet man das Grab von Imiš, dem Mitbegründer der Diakonie in Sachsen.

 
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Öffnungszeiten: Nur im Sommerhalbjahr von Freitag bis Sonntag geöffnet,
außerhalb der Öffnungszeiten bitte im Pfarramt melden;
Gottesdienst Sonntags 9.30 Uhr, Führung in der Kirche auf Anfrage möglich
Kontakt:  
Ev.-Luth. Pfarramt Göda, Pfarrweg 6, 02633 Göda  
Tel.: 03 59 30 / 5 08 34
kirche.goeda@gmail.com     www.kirche-goeda.de

 

Friedhof Ralbitz

Hauptstraße
01920 Ralbitz

Ralbitz, Friedhof

1752 - 1754 wurde auf Beschluss des Domkapitles und der Äbtissin von St. Marienstern die Pfarrkirche erbaut. Der Friedhof stellt eine Besonderheit dar: einfache weiße Holzkreuze in zeitlicher Reihenfolge aufgestellt, symbolisiert, daß im Tod alle Menschen gleich sind. In Europa ist dieser Friedhof in seiner Art einmalig. Tagsüber ist immer offen.

 
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Pfarrbüro geöffnet:
Dienstag: 15- 17 Uhr
Freitag: 10-11.30 Uhr und 15-16.30 Uhr
Kontakt:
Katholische Pfarrei St. Katharina Ralbitz
Pfarrer Michał Nawka
Tel.: 03 57 96 / 9 57 27
Fax: 03 57 96 / 9 68 5 3
swj-katyrna-ralbicy@t-online.de
www.wosada-ralbicy.de

Wallfahrtskirche Rosenthal

01920 Rosenthal

Rosenthal, Wallfahrtskirche

Wallfahrtskirche des Bistums Dresden-Meißen, durch Zisterzienser geführt. Zu besichtigen sind die Wallfahrtskirche sowie die Marienquelle, deren Wasser heilende Wirkung nachgesagt wird. Die dortigen Wallfahrten finden dreimal im Jahr statt, die größte von ihnen ist immer am Pfingstmontag. Den tausenden Wallfahrern zur Marien-Gnadenfigur aus Lindenholz (um 1480) verdankt die Rosenthaler Kirche auch ihr stattliches Erscheinungsbild: Bei der heutigen dreischiffigen Barockkirche denkt man jedoch nicht gleich an eine Gründung der Zistersienser (von Marienstern aus). Aber der Kirchbau musste mehrmals wiederholt werden, denn Hussiten, Schweden und letzte Kriegstage 1945 ließen nur wenig von den Vorgängerbauten übrig - mit Ausnahme der Marienfigur, die die bewegten Zeiten überstanden hat.

 
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Kontakt:
für Gottesdienste und Führungen:
Rektor der Wallfahrtskirche Pater Irenäus
Gottesdienstzeiten und Führungen:
bitte erfragen unter Tel.: 03 57 96 / 9 74 11


Schulplatz
01917 Kamenz

Kamenz, Kirche St. Annen

Die Klosterkirche St. Annen nimmt mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen einen wich-tigen Platz im religiösen und kulturellen Leben der Stadt Kamenz ein. Die im Jahre 1499 geweihte Kirche war Teil eines Franziskanerklosters, dass später als Lateinschule diente, in der u. a. Lessing Unterricht nahm. 1842 brannte es nieder, die dazugehörige Kirche blieb erhalten. Nach Plänen von Gottfried Semper wurde ihr Giebel erneuert. Seit 2011 beherbergt die Kirche das Sakralmuseum. Höhepunkt sind die fünf prächtigen spätgotischen Schnitzaltäre aus dem beginnenden 16. Jahrhundert. Neben den Altären werden weitere Schaustücke geboten, darunter ein böhmisches Reliquienaltärchen von 1380 oder die Tafelbilder "Gesetz und Gnade" von 1542 des Schneeberger Cranach-Schülers Wolf Krodel. Außerdem berichtet die Ausstellung über die Franziskaner in Kamenz, evangelische Sorben sowie über Heiligenverehrung und die Macht des Glaubens.

 
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Öffnungszeiten:
täglich von 10-18 Uhr, Einschränkungen nur bei Veranstaltungen und Gottesdiensten
Preise:
Eintritt normal 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, Schüler im Klassenverbund 1 Euro
Kombitickel mit Lessingmuseum 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
Kontakt:
Kirche:
Ev.-Luth. Pfarramt
Kirchstr. 20, 01917 Kamenz
Tel.: 03 58 73 / 30 41 99
Sakralmuseum
über Lessingmuseum
Tel.: 0 35 78 / 38 05-0
kontakt@lessingmuseum.de

 

Großenhain, Marienkirche

Die Marienkirche gehört "zu den originellsten Raumschöpfungen der sächsischen Kirchenkunst des späten Barock" (Prof. H. Magirius). Diese spätgotische Hallenkirche mit ihrer ungewöhnlichen Kleeblattform weist im Innenraum eine große Ähnlichkeit zur Dresdner Frauenkirche auf. Dies liegt u.a. daran, dass der Baumeister der Marienkirche Johann Georg Schmidt ein Vetter, Schüler und späterer Nachfolger des berühmten Dresdner Baumeisters George Bähr war.

 
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Öffnungszeiten:
Di bis So 7-18 Uhr, Mo geschlossen; Kostenlose Kirchenführungen, bitte vorher anmelden
Kontakt:
Tel.: 0 35 22 / 52 15 60    

Kg.grossenhain@evlks.de 
www.marienkirche-grossenhain.de  

tourismus@stadt.grossenhain.de
www.grossenhain.de

Zabeltitz, Dorfkirche St. Georgen


Die heutige Dorfkirche St. Georgen wurde 1580/81 im Auftrag von Nickel Pflugk anstelle der alten Holzkirche aus dem Jahr 1495 gebaut. Der Baustil ist noch spätgotisch, der Einfluss der Renais-sance unübersehbar. Der Sandsteinaltar und der Taufstein sind Werke des Dresdner Bildhauers Christian Walther II. In der Kirche ist Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth beigesetzt.

 
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Öffnungszeiten
Dienstags bis Sonntag 10-12 Uhr, 14-16 Uhr, Montag geschlossen
Kontakt:
Tourist-Information Zabeltitz  Tel.: 0 35 22 / 50 25 55 
tourismus@stadt.grossenhain.de
www.grossenhain.de

Klosterkirche Riesa, Foto: Stadtinformation Riesa
Rathausplatz 1
01587 Riesa

Riesa, Klosterkirche und Gruft

Die Klosterkirche ist die älteste Kirche von Riesa. Als 1828 die Gruft unter dem Altar geöffnet wurde, fand man 50 Särge. In vielen waren die Leichname nicht verwest, wofür ein ständiger kühler Luftzug, der durch die Gruft wehte, verantwortlich ist. In der Gruft wurden frühere Besitzer des Riesaer Rittergutes sowie deren Familien beigesetzt. Die Gruft und einige der Mumien können nur für Gruppen auf Voranmeldung besichtigt werden.

 
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Kontakt
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Riesa  
Tel.: 0 35 25 / 6 20 10 
Fax: 0 35 25 / 62 01 19 
www.kirche-riesa.de 
Pfarrweg 3
01616 Strehla

Strehla, Stadtkirche

Die heutige Stadtkirche "Corporis Christi" (Zum heiligen Leichnam") befindet sich oberhalb von Markt und Rathaus der Stadt Strehla. Es ist eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche von 4 Jochen, mit einem langgestrecktem Chorhaus und einem mächtigen Turmsockel zwischen dem Langhaus und dem Chor. Eine Ersterwähnung der Kirche ist für das Jahr 1209 verzeichnet, vollendet wurde sie im Barock. Stilelemente der verschiedenen Epochen sind in ihr zu finden. Das Besondere ist die deutschlandweit einmalige Kanzel aus Ton.

 
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Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 8-10, 12-14, 17-19 Uhr
Kontakt:
Tel.: 03 52 64 / 9 07 97
pfarramt@kirche-strehla.de
www.kirche-strehla.de

St. Aegidien Kirche, Foto: pixelio.de

Foto: pixelio.de/S. Pelz
Kirchplatz 5
04758 Oschatz

Oschatz, St. Aegidien Kirche

Charakteristisch sind die 75 m hohen Doppeltürme, Die Kirche wurde nach Wiederaufbau 1848 geweiht. Im Südturm ist die ehemalige Türmerwohnung zu besichtigen, 199 Stufen führen zum Ziel und zu einem einzigartigen Rundblick über die Stadt.

 
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Öffnungszeiten:
im Sommerhalbjahr:
Di bis Fr 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr;
Sa/So  11 bis 17 Uhr
Kontakt:
Ev.-luth. Pfarramt Tel.: 0 34 35 / 92 0462
Türmerwohnung Tel.: 03435 930936
www.rettet-st-aegidien.de

Stadtkirche St. Wenceslai mit Türmerwohnung

Wenceslaikirchhof 2
04808 Wurzen

Wurzen, Stadtkirche St. Wenceslai mit Türmerwohnung

Mitte des 13. Jahrhunderts geweiht, prägen heute ihr gewaltiges Dach und der Turm mit barockgeschwungener Haube das Stadtbild. Die ehemalige Türmerwohnung wurde 1997 restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht 1999 wurde nach der Trennung des Kirchenschiffs vom Altarraum eine neue Eule-Orgel geweiht. In der kirche sehenswertdas Altarkruzifix aus dem 15. Jh. Und ein Gemälde der Grablegung Christi au s der Schule Cranach d.Ä.

 
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Öffnungszeiten:
Die Kirche steht zur Besichtigung  offen;
Besichtigung der Türmerwohnung:
Ostersonntag-Reformationstag, Sonn- und feiertags 14-18 Uhr; Sonderführungen nach Vereinbarung mit dem Pfarramt
Kontakt:
Ev.-Luth. Pfarramt Tel.: 0 34 25 / 9 05 00

Nikolaiplatz
04838 Eilenburg

Eilenburg, Evangelische Stadtkirche St. Nikolai

Spätgotische dreischiffige Hallenkirche aus 1444, dem heiligen Nikolaus geweiht. Nikolaus ist ein wichtiger Heiliger für Pilger, viele Kirchen entlang des Pilgerweges sind nach ihm genannt.

 
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Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 10 bis 16 Uhr geöffnet;
Führungen auf Anfrage
Kontakt:
Pfarrer Dr. Ralf Günther Tel.: 0 34 23 / 60 20 56

Straße der Einheit 27
04651 Bad Lausick

Bad Lausick, Kirche St. Kilian

Die St. Kilianskirche zählt zu den ältesten fast vollständig erhaltenen Kirchen Sachsens und ist auch das älteste Bauwerk der Stadt Bad Lausick. Sie wurde 1105 unter Wiprecht von Groitzsch als Mittelpunkt der in der Umgebung neu gegründeten Dörfer errichtet. Benannt ist sie nach dem Schutzpatron der fränkischen Siedler, St. Kilian. Das attraktive Westportal besteht aus dem bekannten Rochlitzer Porphyr. Es zeigt Tiermotive, Maskenköpfe und einen reich dekorierten Bogenfries. Der spätgotische Flügelaltar stammt aus dem Dorf Witznitz bei Borna, das im Jahr 1920 dem Braunkohletagebau weichen mußte. Seit der großen Restauration von 1957 besitzt sie eine Barockorgel des sächsischen Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann. Diese erklingt zu Gottesdiensten und regelmäßigen Kirchenbesichtigungen, für Gruppen auch nach Voranmeldung.

 
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Kontakt:
Evangelische Kirche/Pfarramt
Straße der Einheit 27, 04651 Bad Lausick,
Tel.: 03 43 45 / 22 333
www.bad-lausick.de


Foto: T. Ufert, Leipzig

Schulstraße
04420 Markranstädt

Markranstädt, St. Laurentiuskirche

In den Jahren 1518 bis 1525 wurde die spätgotische Hallenkirche auf den Mauern des ver-mutlich romanischen Vorgängerbaus aus dem 12./13. Jahrhundert errichtet. Der Kirchturm wurde vom Vorgängerbau übernommen und steht außerhalb der Längsachse des Gebäudes. Im Jahre 1900 erhielt er seine jetzige Gestalt. Im Jahre 1569 erhielt der Altar der Kirche ein Gemäldetriptychon, welches die Kreuzigung und Auferstehung Christi und den Garten Gethsemane darstellt. Aus der Werkstatt des Bildhauers Caspar Friedrich Löbelt stammt das barocke Lesepult mit Taufbecken von 1745. Die Orgel der Kirche erbaute der Bornaer Orgel-baumeister Urban Kreutzbach.
Jährlich findet in der Kirche der „Markranstädter Musiksommer“ statt (siehe Kulturelles)

 
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Öffnungszeiten:
Dienstag 09-12 Uhr, Donnerstag 13-19 Uhr
Gottesdienst Sonntag 10.30 Uhr, mit Kinderbetreuung
Kontakt:
Pfarrer: Michael Zemmrich,
Pfarramt Schulstraße 9, 04420 Markranstädt
Tel.: 03 42 05 / 8 32 44
Kantor Frank Lehmann Tel.: 03 41 / 3 3 0 40 81
www.sankt-laurentiuskirche.de

Gotthold Ephraim Lessing  
  www.coe.int
www.culture-routes.lu www.europa.eu
Via Regia Sculptura

 
 Netzwerk "VIA REGIA-
 Kulturstraße des Europarates"