Via Regia - Begegnungsraum Landesverband Sachsen e. V. - Sakrale Stätten

Große Wallstraße, 02826 Görlitz

Es ist die älteste Görlitzer Kirchengründung, sie beherbergt die Dauerausstellung „Wem die Tür zum Himmel geöffnet wurde – Jacob Böhme“ (Görlitzer Schuster, Mystiker und Philosoph). Auf dem Nicolaifriedhof (700 Jahre) findet man das Grab von Jacob Böhme.

Öffnungszeiten Nikolaikirche
03. - 06. März: 12 - 16 Uhr
nachfolgend jeweils Donnerstag bis Sonntag 12 - 16 Uhr
April - Oktober: Montag bis Sonntag 11 - 17 Uhr


Letzter Einnlass:
je 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeit
Eintritt: 2 Euro pro Person
Führungen bei Voranmeldung, auch außerhalb der Öffnungszeiten

Öffnungszeiten Nikolaifriedhof
April - Oktober: 6:30 - 21 Uhr
November - März: 6:30 - 18 Uhr
Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag: 6:30 - 20 Uhr

Weitere Informationen finden Sie auf www.kulturstiftung.kkvsol.net

Bei der Peterskirche 9, 02826 Görlitz

Der gotische Bau thront über dem Neißetal und beherrscht durch sein kupfergedecktes Hochdach und das weithin sichtbare Turmpaar die historische Altstadt. Heute ist es die größte Hallenkirche Sachsens. Unter dem Triapsidialchor liegt die Georgenkapelle als Unterkirche (Krypta). Die Kirche ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Genießen Sie während Ihres Besuches bei einem Vorspiel den besonderen Klang der Sonnenorgel, dem weltbekannten Orgelbauwerk von Eugenio Casparini.

Öffnungszeiten
Montag - Samstag: 10 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertage: 11:45 - 18 Uhr
Gottesdienst: Sonntag 10 Uhr


Anspiel der Sonnenorgel
Sonn- und Feiertage: 12 Uhr
April - Oktober: auch Dienstags und Donnerstags

Weitere Informationen finden Sie auf www.kulturstiftung.kkvsol.net

Fleischmarkt, 02625 Bautzen

Der Dom St. Petri ist die älteste und größte Simultankirche Deutschlands. Beide Pfarrer bezeichnen das kirchliche Leben unter einem Dach als „praktizierte Ökumene“. Im 17.JH erhielt der Bau seine barocke Ausstattung. Die Domschatzkammer befindet sich im benachbarten katholischen Domstift und beherbergt Kostbarkeiten wie liturgische Gefäße, Bilder und Figuren aus sieben Jahrhunderten. Turmbesteigung ist möglich, ein Raum der Stille vorhanden.

Öffnungszeiten
April: Montag - Freitag 11 - 12 Uhr
Mai & Oktober: Montag - Samstag 10 - 15 Uhr, Sonntag 12 - 15 Uhr
Juni - September: Montag - Samstag 10 - 16 Uhr, Sonntag 12 - 16 Uhr
November - März: nach telefonischer Voranmeldung

Weitere Informationen finden Sie auf www.st-petri-bautzen.de

St. Marienthal 1, 02899 Ostritz

Das Kloster besteht ununterbrochen seit 1234. Hier leben Zisterzienserinnen nach der Regel des heiligen Benedikt "ora et labora" (bete und arbeite). Es ist heute das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland. Sehenswert sind u.a. Konventgebäude, Klosterkirche und Michaeliskapelle Dreifaltigkeitssäule, Dauerausstellung "ora et labora". Im Jahreslauf laden die Zisterzienserinnen zu Stille und Einkehr in der Klosterkirche, zu Führungen, Konzerten, zu "Fastenwochen für Gesunde" und Klostermärkten ein. Das Gästehaus im Kloster und das Internationale Begegnungszentrum in ehemaligen Klostergebäuden lassen die besondere Atmosphäre von St. Marienthal erspüren.

Öffentliche Klosterführung
Ostermontag - Oktober: täglich 15 Uhr
November - Ostersonntag: Samstag & Sonntag 15 Uhr
Preis: 3 Euro (ermäßigt 1,50 Euro) pro Person

Weitere Informationen finden Sie auf www.kloster-marienthal.de

Ortenburg, 02625 Bautzen

Unter Heinrich I. wurde in Bautzen im Jahre 928 mit dem Bau einer Ringmauer begonnen, beendet unter seinem Sohn Otto I. Otto I. ließ auch die Ortenburg errichten, die aber erst im Jahre 1405 namentlich erwähnt wurde. Vom 13. bis 17. Jh. war die Burg Sitz des Landvogts, vom 17. bis 19. Jh. beherbergte sie die Oberamtsregion der Oberlausitz, heute das Sächsische Oberverwaltungsgericht und das sorbische Museum. Auf der Ortenburg befinden sich der Matthiasturm mit der St. Georgskapelle und dem Tor-Relief von dem Ungarnkönig Matthias Corvinus. Im ältesten Teil der Burganlage befindet sich der Burgwasserturm, das Hofrichterhaus mit seinem außergewöhnlichen Schornstein und das Salzhaus in dem sich heut das sorbische Museum befindet. Seit 2005 beherbergt die Ortenburg das Puppentheater und das Kinder- und Jugendtheater des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen.

Öffnungszeiten Sorbisches Museum
Dienstag - Sonntag: 10 - 18 Uhr
24., 25., & 31.Dezember geschlossen
2. Weihnachtsfeiertag & 1.Januar 13 - 18 Uhr

Weitere Informationen finden Sie auf www.sorbisches-museum.de

Cisinskistraße 35, 01920 Panschwitz-Kuckau

Das Kloster besteht ununterbrochen seit 1234. Hier leben Zisterzienserinnen nach der Regel des heiligen Benedikt "ora et labora" (bete und arbeite). Es ist heute das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland. Sehenswert sind u.a. Konventgebäude, Klosterkirche und Michaeliskapelle Dreifaltigkeitssäule, Dauerausstellung "ora et labora". Im Jahreslauf laden die Zisterzienserinnen zu Stille und Einkehr in der Klosterkirche, zu Führungen, Konzerten, zu "Fastenwochen für Gesunde" und Klostermärkten ein. Das Gästehaus im Kloster und das Internationale Begegnungszentrum in ehemaligen Klostergebäuden lassen die besondere Atmosphäre von St. Marienthal erspüren.

Öffnungszeiten Klosterladen
Montag - Freitag täglich 10 - 16:30 Uhr


Öffnungszeiten Klosterpforte
Montag - Freitag 8:30 - 11:20 Uhr und 14 - 16:50 Uhr
Samstag 8:30 - 11:20 Uhr und 14 - 16:20 Uhr
Sonntag 10 - 10:50 Uhr und 15 - 16:20 Uhr


Öffnungszeiten Klosterbäckerei
Dienstag - Freitag 6 - 16 Uhr
Samstag 6:30 - 9:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie auf www.marienstern.de

Zittauer Straße 20, 02747 Herrnhut

1727 gründen mährisch-böhmische Glaubensflüchtlinge die Erneuerte Brüder-Unität, die 1732: ihre weltweite Missionstätigkeit begann und heute in 30 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten ist. Die "Losungen" (Bibelworte für jeden Tag) aus Herrnhut werden in einer Millionenauflage in 50 Sprachen gedruckt. Bekannt vor allem im Advent ist auch der 180 Jahre alte Herrnhuter Stern. Einzigartig ist auch der Gottesacker der Brüdergemeinde. Sehenswert sind das Völkerkundemuse-um mit Sammelstücken der Missionare, das Heimatmuseum und die Gebäude im schlichten Herrnhuter Barock, wie der Große Kirchensaal.

Führungen und Öffnungszeiten
nach Vereinbarung

Weitere Informationen finden Sie auf www.herrnhut.ebu.de

Kirchstraße, 01917 Kamenz

Die imposante Hauptkirche St. Marien ist das schon von weithin sichtbare Wahrzeichen von Kamenz. Im Inneren der spätgotischen Hallenkirche kann man kunstvoll gearbeitete Schnitzaltäre aus dem 15./16. Jahrhundert bestaunen. Insgesamt acht solcher sind trotz „Bilder-sturm“ sowie fünf großer Stadtbrände seit der Reformation erhalten geblieben – ein einzigar-tiges Ensemble. Zu den weiteren sakralen Schätzen gehört z. B. ein Taufstein, an welchem der größte Sohn der Stadt G. E. Lessing das Sakrament des Glaubens erfuhr oder die Kanzel, von der schon Lessings Vater predigte. Der Kirchenmusikdirektor kann auf Anfrage die im Jahr 1891 eingebaute „Walcker“-Orgel erklingen lassen. Von der Geschichte dieses Instrumentes bis zur Entstehung eines Tones werden dabei keine Fragen offen bleiben. Abschließend erklimmen Sie den 64 Meter hohen Turm des Kirchbauwerkes, von welchem Sie einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt und die Landschaft genießen. Auf Wunsch folgt noch ein kleiner Abstecher zur Katechismus- und/oder St.-Just-Kirche.

Öffnungszeiten
1. Mai bis 31. Oktober
Dienstag - Samstag 9.30 - 16.30 Uhr
Sonn- und Feiertag 11.30 - 16.30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie auf www.kirchgemeinde-kamenz.de

Kirchweg, 02733 Cunewalde

Die Dorfkirche liegt ca. 12 Kilometer südlich von Bautzen. Die Kirche in Cunewalde ist mit 2632 erbauten Sitzplätzen und ihren 3 Emporen die nachweislich größte evangelische Dorfkirche Deutschlands. 1793 erbaut ist das barocke Bauwerk das dominierende Gebäude im Cunewalder Tal. Neben Gottes-diensten finden hier auch Orgel- und andere Konzerte statt. Von besonderem Reiz ist das gesamte Ensemble um die Kirche, geprägt von typischen Oberlausitzer Umgebindehäusern (s. auch Umge-bindehaus-Park Cunewalde, unterhalb der Kirche), dem europaweit einzigartigen Baustil.

Öffentliche Führungen
Mai - Oktober jeweils freitags 15 Uhr

Weitere Informationen finden Sie auf www.cunewalde-pfarramt.de

Domplatz, 04808 Wurzen

Der Dom St. Marien in Wurzen war Sitz der Bischöfe zu Meißen. Er ist einer der ältesten und interessantesten Sakralbauten Sachsens mit bedeutender künstlerischer Ausstattung von Spätgotik bis Expressionismus, und ältester Bauzeuge der Stadt Wurzen. 1114 geweiht befindet er sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bischöflichen Schloss. Am hinteren Ende steht die große Jehmlich - Orgel von 1932, die größte Orgel des Muldentalkreises. Der Dom St. Marien hat eine ausgezeichnete Musik-Akustik. Es finden etwa 20 Konzerte pro Jahr statt.

Öffnungszeiten
Ostern - Reformationstag
Montag - Samstag 10 - 18 Uhr
Sonntag nach Ende des Gottesdienstes bis 18 Uhr

November - Ostern
Samstag & Sonntag 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

Weitere Informationen finden Sie auf www.dom-zu-wurzen.de

Seidenberger Straße, 02826 Görlitz

Typische barocke Dorfkirche mit einem gotischen Chorraum. Liegt unmittelbar am Grenzfluss Neiße.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kkvsol.net

An der Frauenkirche, 02826 Görlitz

Dreischiffige Hallenkirche mit langgestrecktem Chor und spätgotischer Einwölbung. Sie wurde allein durch die Spendenwilligkeit der Görlitzer Patrizier unterhalten und verfügte über keine eigene Pfarrgemeinde.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kkvsol.net

Pfarrweg 6, 02633 Göda

Weithin sichtbar überragen die zwei Türme der Stiftskirche St. Peter und Paul die hügelige Landschaft zwischen Bischofswerda und Bautzen. Die Kirche verfügt über eine moderne Innenraumgestaltung durch den Dresdner Künstler Friedrich Press unter dem Thema: „Mission – Christianisierung der Sorben durch die deutschen Einwanderer“. Dieses Thema ergab sich folgerichtig aus der Geschichte der Kirche und des Ortes. Im Innenraum sehenswert ist die Orgel der Firma Eule (Bautzen), in Form eines Segelschiffes, der Sandstein-Altar von 1512 und die Sandstein-Taufe von 1150. Auf dem Friedhof findet man das Grab von Imiš, dem Mitbegründer der Diakonie in Sachsen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.goeda.de

Hauptstraße, 01920 Ralbitz

1752 - 1754 wurde auf Beschluss des Domkapitles und der Äbtissin von St. Marienstern die Pfarrkirche erbaut. Der Friedhof stellt eine Besonderheit dar: einfache weiße Holzkreuze in zeitlicher Reihenfolge aufgestellt, symbolisiert, daß im Tod alle Menschen gleich sind. In Europa ist dieser Friedhof in seiner Art einmalig. Tagsüber ist immer offen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.ralbitz-rosenthal.de

Schulplatz, 01917 Kamenz

Die Klosterkirche St. Annen nimmt mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen einen wich-tigen Platz im religiösen und kulturellen Leben der Stadt Kamenz ein. Die im Jahre 1499 geweihte Kirche war Teil eines Franziskanerklosters, dass später als Lateinschule diente, in der u. a. Lessing Unterricht nahm. 1842 brannte es nieder, die dazugehörige Kirche blieb erhalten. Nach Plänen von Gottfried Semper wurde ihr Giebel erneuert. Seit 2011 beherbergt die Kirche das Sakralmuseum. Höhepunkt sind die fünf prächtigen spätgotischen Schnitzaltäre aus dem beginnenden 16. Jahrhundert. Neben den Altären werden weitere Schaustücke geboten, darunter ein böhmisches Reliquienaltärchen von 1380 oder die Tafelbilder "Gesetz und Gnade" von 1542 des Schneeberger Cranach-Schülers Wolf Krodel. Außerdem berichtet die Ausstellung über die Franziskaner in Kamenz, evangelische Sorben sowie über Heiligenverehrung und die Macht des Glaubens.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kirchgemeinde-kamenz.de

Kirchplatz 2, 01558 Großenhain

Die Marienkirche gehört "zu den originellsten Raumschöpfungen der sächsischen Kirchenkunst des späten Barock" (Prof. H. Magirius). Diese spätgotische Hallenkirche mit ihrer ungewöhnlichen Kleeblattform weist im Innenraum eine große Ähnlichkeit zur Dresdner Frauenkirche auf. Dies liegt u.a. daran, dass der Baumeister der Marienkirche Johann Georg Schmidt ein Vetter, Schüler und späterer Nachfolger des berühmten Dresdner Baumeisters George Bähr war.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kirchspiel-grossenhain.de

Rathausplatz 1, 01587 Riesa

Die Klosterkirche ist die älteste Kirche von Riesa. Als 1828 die Gruft unter dem Altar geöffnet wurde, fand man 50 Särge. In vielen waren die Leichname nicht verwest, wofür ein ständiger kühler Luftzug, der durch die Gruft wehte, verantwortlich ist. In der Gruft wurden frühere Besitzer des Riesaer Rittergutes sowie deren Familien beigesetzt. Die Gruft und einige der Mumien können nur für Gruppen auf Voranmeldung besichtigt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kirche-riesa.de

Pfarrweg 3, 01616 Strehla

Die heutige Stadtkirche "Corporis Christi" (Zum heiligen Leichnam") befindet sich oberhalb von Markt und Rathaus der Stadt Strehla. Es ist eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche von 4 Jochen, mit einem langgestrecktem Chorhaus und einem mächtigen Turmsockel zwischen dem Langhaus und dem Chor. Eine Ersterwähnung der Kirche ist für das Jahr 1209 verzeichnet, vollendet wurde sie im Barock. Stilelemente der verschiedenen Epochen sind in ihr zu finden. Das Besondere ist die deutschlandweit einmalige Kanzel aus Ton.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kirche-strehla.de

Kirchplatz 5, 04758 Oschatz

Charakteristisch sind die 75 m hohen Doppeltürme, Die Kirche wurde nach Wiederaufbau 1848 geweiht. Im Südturm ist die ehemalige Türmerwohnung zu besichtigen, 199 Stufen führen zum Ziel und zu einem einzigartigen Rundblick über die Stadt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kirche-oschatz.de

Wenceslaikirchhof 2, 04808 Wurzen

Mitte des 13. Jahrhunderts geweiht, prägen heute ihr gewaltiges Dach und der Turm mit barockgeschwungener Haube das Stadtbild. Die ehemalige Türmerwohnung wurde 1997 restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht 1999 wurde nach der Trennung des Kirchenschiffs vom Altarraum eine neue Eule-Orgel geweiht. In der kirche sehenswertdas Altarkruzifix aus dem 15. Jh. Und ein Gemälde der Grablegung Christi au s der Schule Cranach d.Ä.

Weitere Informationen finden Sie auf www.evkirche-wurzen.de